====== OPSI Installation ======
Zunächst installiert man Ubuntu 10.04 LTS. Dabei sollte mindestens 20 GB Speicher zur Verfügung stehen.
* Keine Automatischen Updates installieren!
* Keine Software installieren
===== VMtools auf Linux installieren =====
- Zunächst sollte das System auf den neusten Stand gebracht werden. sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get dist-upgrade
- Dannach sollte das System neugestartet werden. sudo init 6
- Als nächstes müssen die Build- und Header-Files geladen werden, damit die VMWare-Tools den Kernel anpassen können. sudo apt-get install build-essential
sudo apt-get install linux-headers-`uname -r
- Nun braucht man ein Verzeichnis, um dannach das CDrom dem System zu präsentieren bzw. mounten sudo mkdir /media/cdrom
- CD mit VMwareTools einlegen oder "VMtools installieren" drücken
- Nun mountet man das Physische CDrom Device in das Verzeichnis /media/cdrom sudo mount /dev/cdrom /media/cdrom
* Evtl. kommt eine Meldung, dass der Ordner nur gelesen werden kann. Das ist normal.
- Vom CDrom kopiert man nun das aktuelle VMWare-Tools File ins /tmp Verzeichnisscp /media/cdrom/VMWare-Tools-3.5.0-64607.tar.gz /tmp
- Ist das ohne Meldung durch, wechselt man ins /temp Verzeichniscd /tmp
- Das CDrom kann nach diesem Befehl wieder entfernt werden.sudo umount /media/cdrom
- Jetzt wechselt man ins /tmp Verzeichniss und entpackt dort das VMWare-Tools File.cd /tmp
tar -xvzf VMWare-Tools-3.5.0-64607.tar.gz
* Dies kann eine weile dauern..
- Sobald fertig entpackt worden ist, kommt nun die eigentliche Installation. Gestartet wird mit: sudo ./cmware-tools-distrib/vmware-install.pl
* Falls man Änderungen an den Installationspfaden oder sonstigen Einstellungen vornehmen möchte ist jetzt der Zeitpunkt da. Ansonsten kann man mit "ENTER" einfach durch die Installation drücken.
- Zum Schluss das Linux nochmals Neustarten und kontrollieren ob die VMWare-Tools Statusanzeige "OK" anzeigt. FERTIG
===== SSH Dienste installieren =====
Damit ein Linux Server auch praktisch administriert werden kann, installiert man am besten SSH:sudo apt-get install ssh
===== Server an ActiveDirectory anbinden =====
- Damit die Anbindung ans Active Directory auch wirklich funktioniert muss wie immer ein Softwarepacket installiert werden. sudo apt-get install likewise-open likewise-gui
- Nun muss sichergestellt werden, dass der Name Service Switch richtig konfiguriert ist. So sollte es in etwa aussehen ///etc/nsswitch.conf//passwd: compat
group: compat
shadow: compat
hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4
networks: files
protocols: db files
services: db files
ethers: db files
rpc: db files
* Wichtig: "files" muss vor "dns" stehen.
- Stellen Sie sicher, dass der Server auf dem Active Directory läuft auf der unten stehenden Portliste zu erreichen ist.
- Falls die Netzwerkeinstellungen und die Firewallregeln alle richtig gesetzt sind, kann man nun einen Domain join versuchen. Dabei wird automatisch ein Computerkonto angelegt. sudo domainjoin-cli join viinet.ch Administrator
- Hat der Domain join funktioniert und es wurde ein Computerkonto eröffnet, muss noch in der ///etc/sudoers// einen Eintrag hinzugefügt werden:%VIINET\\vii-slnx002-admin ALL=(ALL) ALL
- Sobald der Server neugestartet worden ist können sich alle mit dem AD Konto an dem Linux Server anmelden und diejenigen die in der Gruppe "vii-slnx002-admin" sind, können auch "root" Rechte erlangen. Fertig
== Portliste ==
^Port ^Protokoll ^Service ^
| 53 | TCP/UDP | DNS |
| 88 | TCP/UDP | Kerberos |
| 123 | UDP | NTP |
| 137 | UDP | NetBios Name Service |
| 139 | TCP | NetBios Session (SMB) |
| 389 | TCP/UDP | LDAP |
| 445 | TCP | SMB over TCP |
| 464 | TCP/UDP | Machine Password Changes |
| 3268 | TCP | Global Catalog search |
===== OPSI Installation =====
==== Notwendige Komponenten installieren ====
- Folgende Komponenten sind für die OPSI Installation notwendig. aptitude install wget lsof host python-mechanize p7zip-full cabextract openbsd-inetd
aptitude install samba samba-common smbclient smbfs samba-doc
aptitude install mysql-server
- Ist die Installtion erfolgreich durch, muss Netzwerkeinstellung überprüft werden.getent hosts $(hostname -f)
* Das Ergebniss sollte so aussehen: //192.168.1.1 server.domain.tld server//
* Ansonsten muss die /etc/hosts und die /etc/network/interfaces korrigiert werden.
- Damit OPSI Installiert werden kann, muss man im /etc/apt/sources.list ein paar Eintrage anpassen bzw. hinzufühgen werden:
* Bitte hinzufühgen **%%deb http://download.opensuse.org/repositories/home:/uibmz:/opsi:/opsi40/xUbuntu_10.04 ./%%**
* Dieser "Freischalten": **%%deb http://archive.canonical.com/ubuntu lucid partner%%**
* Dieser "Freischalten": **%%deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu lucid partner%%**
- Nun muss die neue Packetquelle noch Authorisiert werden. Dazu läd man den entsprechenden Key runter und importiert ihn:wget -O - http://download.opensuse.org/repositories/home:/uibmz:/opsi:/opsi40/xUbuntu_10.04/Release.key | apt-key add -
* Mit sudo apt-key list kann man überprüfen ob der Key erfolgreich importiert wurde.
- Nun aktualisert man das Packetrepository und installiert die folgenden Komponenten:sudo aptitude update
sudo aptitude remove tftpd
sudo update-inetd --remove tftpd
sudo aptitude install opsi-atftpd
sudo aptitude install opsi-depotserver
sudo aptitude install opsi-configed
sudo aptitude install sun-java6-jre
sudo aptitude install sun-java6-plugin
* Bei der Installation des Tftpd werden Sie evtl nach dem Tftp-Basisverzeichnis gefragt. Beantworten Sie diese Frage mit /tftpboot. Die Fragen nach Multicast Support können Sie mit Nein beantworten.
* Bei der Installation des Paketes opsi-confd werden Sie nach Angaben zur Erstellung eines SSL-Zertifikates gefragt.
* Bei der Installation des opsi-Servers werden Sie gefragt, ob die dhcpd.conf und die smb.conf gepatcht werden darf. Beantworten Sie die Fragen mit Ja. Weiterhin werden Sie nach einem Passwort für den User pcpatch gefragt.
* Kontrollieren Sie ob eine aktuelle Java Version installiert wurde.(Mindestens v1.6.0)java -version
==== User einrichten ====
Die Administration von opsi ist nur Benutzern gestattet, die Mitglied der Unix-Gruppe opsiadmin sind.In der vorkonfigurierten VMware-Maschine ist nur root Mitglied dieser Gruppe.Im folgenden wird als Beispiel der neue Benutzer adminuser so eingerichtet, wie Sie sich einrichten sollten.
- Zunächst wird der user erstellt: useradd -m -s /bin/bash adminuser
- Wir vergeben nun Passwörter für unix: passwd adminuser und für samba smbpasswd -a adminuser
- Nun wird die Gruppenmitgliedschaft eingerichtet und getestet mit der Befehlsfolge:adduser adminuser opsiadmin
getent group opsiadmin
* Der getent-Befehl sollte dann so etwas ausgeben wie: //opsiadmin:!:1001:opsiconfd,adminuser//
* Wenn root nicht Mitglied von opsiadmin, kann er auch nicht die opsi-Administrationskommandos ausführen!
* Alle User, die Produkte packen (opsi-makeproductfile), installieren (opsi-package-manager) oder Konfigurationsdateien manuell bearbeiten wollen, müssen zusätzlich in der Gruppe pcpatch sein:adduser adminuser pcpatch
- Der Test zeigt ob die Gruppenmitgliedschaften stimmen:grep pcpatch /etc/groupergibt //pcpatch:x:992:adminuser//
* root darf dies alles ohnehin und muss daher nicht explizit in die Gruppe aufgenommen werden.
==== DHCP-Konfiguration ====
Eine korrekt funktionierende Namensauflösung und DHCP ist für das Funktionieren von opsi essentiell. Um die Installation zu vereinfachen ist die von uib bereitgestellte VM schon mit einem DHCP-Server ausgestattet. Auf der anderen Seite ist im Produktivbetrieb in der Regel ein DHCP-Server schon vorhanden, der weiter genutzt werden soll.
- Da der DHCP-Server keine IP-Nummern an unbekannte Rechner vergibt, ist er nicht direkt störend. Trotzdem empfiehlt es sich, ihn zu deaktivieren. Dazu führen Sie folgende Befehle aus: /etc/init.d/dhcp3-server stop
update-rc.d -f dhcp3-server remove
update-rc.d dhcp3-server stop 20 2 3 4 5 .
- Nun müssen Sie den externen DHCP-Server so konfigurieren, dass er ein PXE-Boot über den opsi-Server ermöglicht. Bei einem Windows-Server sind die entsprechenden Einträge Startserver (Option 66 ) und Startfile (pxelinux.0) (Option 67). Wenn Sie im opsi-configed einen Client erzeugen müssen Sie die MAC-Adresse angeben aber keine IP-Nummer.